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Neue Jüdische Musik
Semadar Quartett
In Zusammenarbeit mit:


Staatliche Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst
Stuttgart

Organisation:


Asamblea Mediterranea

Gefördert durch:


Stadt Stuttgart

Gefördert durch:


Allianz Kulturstiftung

So. 13.06.2010 | 20.00 Uhr | Musikhochschule
Dass zeitgenössische jüdische Musik weit entfernt sein kann von Klezmer will dieses Konzert demonstrieren. Ausnahmslos werden neue Kompositionen aufgeführt, die entweder von in Deutschland lebenden Juden oder von nichtjüdischen Deutschen, deren Stück einen jüdischen Bezug hat, komponiert wurden. So stammt Gabriel Iranyi zwar aus Rumänien, lebt aber seit Jahrzehnten in Berlin. David Kosviner wurde in Südafrika geboren, hat bei Helmut Lachenmann studiert und ist in Stuttgart ‚hängen geblieben’. Ori Talmon kommt aus Tel Aviv und studiert an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Marco Stroppa Komposition. Georg Wötzer, der einzige Nichtjude, wurde in Stuttgart geboren, hat an der Musikhochschule Stuttgart studiert und unterrichtet auch dort. Allen Komponisten und Stücken gemeinsam ist, kompositionstechnische Avantgarde und jüdischen Bezug, offen oder unmerklich vorhanden, zu vereinbaren und – bei jedem Stück anders – die Katastrophe der Shoa künstlerisch zu bewältigen.